Teleskop Heckenschere

mit Akku, elektrisch, Benzin …

Wer nur mal einen Blick auf das Angebot an Heckenscheren wirft, wird schnell feststellen, dass es ganz unterschiedliche Typen zur Auswahl gibt. Doch welche Wahl soll man nun treffen?

Es hilft sicherlich, sich mal die Vor- und Nachteile der verschiedenen Alternativen anzusehen. Dennoch kann an dieser Stelle schon verraten werden, dass eine Entscheidung nicht immer trivial ist und schlussendlich auch von den eigenen Präferenzen abhängt. Dieser Artikel stellt die Eigenschaften der unterschiedlichen Heckenscheren in einem Vergleichstest gegenüber um die Wahl zu erleichtern.

Heckenscheren im Vergleich

Anhand verschiedener Kriterien werden im Folgenden Heckenscheren-Typen miteinander verglichen und gegenübergestellt.

Lautstärke

Am leisesten ist sicherlich die klassische mechanische Handheckenschere. Diese besitzt keinen Motor und entwickelt nur Geräusche beim Abschneiden von Ästen. Diese Art soll aber nicht Teil des Vergleiches sein. Etwas lauter sind Elektromotoren. Die größte Lautstärke ergibt sich bei der Benzin Heckenschere mit einem 2-Takt-Motor. So ein Motor ist nicht zu überhören.

Leistung

Lässt man die mechanische Variante mal außen vor, ist eine Akku Heckenschere ist meist die schwächste aller Arten. Der Grund ist, dass die Leistung eher niedrig ist um eine längere Ausdauer zu erreichen. Für normale Äste reicht aber auch hier die Leistung völlig aus.

Wer allerdings richtig Power braucht, fährt mit einer Benzin Heckenschere am besten.

Ausdauer

Die Ausdauer einer elektrischen Heckenschere mit Kabel ist logischerweise unbegrenzt.

Danach folgt die Benzin-Variante. Hier wird der Tank zwar nach einiger Zeit leer sein, lässt sich aber fix wieder nachfüllen und die Arbeit kann weiter gehen.

Den größten Nachteil bietet bei diesem Kriterium die Akku Heckenschere, da der Akku wieder aufgeladen muss, was aber leider mehrere Stunden dauert. Abhilfe kann man aber schaffen, indem man sich einen Ersatzakku zulegt, der dann auch in kürzester Zeit gewechselt werden kann.

Einsatzort

Wenn man kabelgebunden arbeitet, muss man immer auf einen Stromanschluss in der Nähe achten.

Mit Akku oder Benzin ist man davon unabhängig. Hier gibt es also einen Pluspunkt.

Anschaffungskosten

Den günstigsten Kaufpreis bietet die elektrische Heckenschere mit Kabel. Diese ist auch die meist verbreitete Variante, bei der man sich bereits für wenig Geld ein Gerät zulegen kann.

Anschließend folgt die Akku Heckenschere. Hier gibt es zwar auch recht günstige Geräte ab etwas über 50€, allerdings sollte man darauf achten, ob ein solch günstiges Gerät auch die gewünschten Anforderungen erfüllt. Es kann nämlich sein, dass z.B. die Leistung schwach ist oder der Akku nicht lange durchhält. Preislich kann man bis zu ca. 300€ gehen und dazwischen ist alles mit dabei.

Bei der Benzin Heckenschere gibt es auch ein relativ breites Preissegment. Es beginnt zwar auch bereits etwas über den Akku Heckenscheren und reicht preislich weit nach oben. Dabei kommt es auch ganz auf die Leistungsfähigkeit und Ausstattung an.

Ergonomie/Handling

Hier kommt es ganz auf das jeweilige Gerät an, sodass bei diesem Kriterium zwischen den Arten nur schwer eine eindeutige Entscheidung getroffen werden kann. Einzig die Benzin Heckenschere schneidet aufgrund des im Normalfall höheren Gewichts etwas schlechter ab.

 

Übersichts-Tabelle

Nun folgt eine Tabelle zum Testvergleich, die alle 3 Arten miteinander vergleicht. Je mehr Pluszeichen, desto besser werden die Anforderungen erfüllt. Nur 1 Pluszeichen bedeutet „schlechter“.

Elektrisch mit Kabel Akku Heckenschere Benzin Heckenschere
Lautstärke ++ ++ +
Leistung ++ + +++
Ausdauer +++ ++ ++
Einsatzort + +++ +++
Anschaffungskosten +++ ++ ++
Ergonomie/Handling +++ +++ ++