Teleskop Heckenschere

mit Akku, elektrisch, Benzin …

Werden die Heckengewächse oder die Pflanzen im Garten zu lang, wollen diese mal wieder geschnitten werden. Das bedeutet, es ist Zeit für den alljährlichen Einsatz der Heckenschere. Doch wenn man erst vor der Entscheidung steht sich eine neue Heckenschere zu kaufen, wird man erst einmal mit vielen verschiedenen Arten konfrontiert. Dieser Artikel stellt alle erhältlichen Varianten vor.

Arten von Heckenscheren

Diese verschiedenen Typen gibt es.

manuelle Heckenschere:

Die klassische Variante, die dem Namen „Schere“ als einzige gerecht wird. Wird auch Handheckenschere genannt. Dies ist eine normale Gartenschere mit bis zu 60 cm langen Scheren. Außerdem hat sie lange Griffe um die Hebelwirkung auszunutzen, damit auch noch dickere Äste von Hand durchtrennt werden können. Die Vorteile liegen auf der Hand: sie ist geräuscharm und kann jederzeit und an jedem Ort benutzt werden ohne auf Strom oder Benzin angewiesen zu sein.

elektrische Heckenschere:

Vor allem für größere Flächen ist eine elektrische Heckenschere unverzichtbar. Diese wird ihrem Namen zwar nicht mehr gerecht, da sie nicht wie eine echte Schere aussieht. Dafür bewegen sich auf Scheren angebrachte Messer hin und her und zerkleinern so die Äste. Die Grundform ist kabelgebunden und wohl die meist verbreitete Variante. Man braucht aber immer eine Steckdose in der Nähe oder ein entsprechend langes Verlängerungskabel.

Akku Heckenschere:

Eine Spezialisierung der elektrischen Heckenschere ist die Akku Heckenschere. Anstatt einem Stromkabel besitzt diese einen Akku. Damit ist man ortsunabhängig, wodurch man sie auch an abgelegenen Orten ohne Strom einsetzen kann. Da der Akku direkt am Gerät verbaut ist, ist das Gewicht aber höher. Und irgendwann macht auch der Akku schlapp und will wieder an die Steckdose.

Benzin Heckenschere:

Ein Benzinmotor treibt diese Heckenschere an, mit größerer Leistung und tendenziell längerer Laufzeit als die Akku-Variante. Allerdings meist auch recht schwer, nicht nur wegen des Benzintanks. Auch die Lärmentwicklung ist bei einem ständig laufenden Otto-Motor logischerweise am größten. Für häufigen professionellen Einsatz jedoch empfehlenswert.

Teleskop Heckenschere:

Oder „Stabheckenschere“. Diese Sonderform zeichnet sich durch ein langes Teleskoprohr aus. So erreicht man besondere Höhen und kann große Hecken an der Oberseite vom Boden aus stehend schneiden. Ist das Schneidemesser noch abwinkelbar, wie es bei den meisten Modellen der Fall ist, kann man jede Stelle bequem erreichen.

Empfehlung

Eine eindeutige Aussage, welche Heckenschere Art nun die beste ist, kann nicht getroffen werden. Dies ist immer vom Einsatzzweck und auch von den eigenen Vorlieben abhängig. Wer nur hin und wieder kleine Gewächse im Garten stutzt, braucht beispielsweise kein Profi-Gerät und wird auch mit einer einfachen Variante zufrieden sein. Es ist immer sinnvoll, sich die verschiedenen Arten genauer anzusehen und sich dann zu entscheiden.